Schachmatt in Würzburg – Eine gelungene Premiere bei der Unterfränkischen Schulschachmeisterschaft
Am 7. Februar 2026 war es endlich so weit: eine Schach-Schulmannschaft unseres Gymnasiums nahm an der Unterfränkischen Schulschachmeisterschaft teil. Austragungsort war das Wirsberg-Gymnasium in Würzburg, das an diesem Tag zum Zentrum für hunderte junge Strateginnen und Strategen aus der ganzen Region wurde.
Unsere Delegation bestand aus zwei schlagkräftigen Teams. Für die älteren Jahrgänge gingen Tim Gerstner (Q12), Felix Lindner und Patrick Heintz (beide Jahrgangsstufe 11) sowie Henry Ramirez (10. Klasse) an den Start. Von Beginn an zeigten die vier, dass sie nicht nur zum Lernen nach Würzburg gekommen waren. Mit einer Serie starker Siege in den ersten Runden setzten sie ein deutliches Ausrufezeichen. Das Turnierprinzip führte dazu, dass sie sich nach und nach die Spieltische „nach oben“ arbeiteten, bis sie in der entscheidenden letzten Runde schließlich an Tisch 1 saßen – dort, wo die Meisterschaft entschieden wird. Auch wenn es am Ende ganz knapp nicht für das Podest reichte, ist der 4. Platz von insgesamt 12 teilnehmenden Mannschaften ein überragendes Ergebnis für unser Debüt. Besonders hervorzuheben ist die Einzelleistung von Tim Gerstner, der mit 6 Siegen aus 7 Partien der erfolgreichste Spieler unserer Schule war.
Parallel dazu kämpften unsere Jüngsten in der Altersklasse WK4. Hr. Müller, der das Team als erfahrener Begleiter betreute, zog ein sehr positives Fazit über den Auftritt der Nachwuchstalente:
„Die WK4 hat einen tollen Teamgeist entwickelt und alle waren ab der 2. Runde voll im Teameinsatz. Jeder verfolgte die Partien der Anderen und freute sich über jeden Punkt, den jemand aus dem Team machte. Oliver hatte 6 aus sechs Partien und wollte dann in der 7. Runde unbedingt auch gewinnen und war dann etwas geknickt, dass es doch nicht geklappt hatte, aber alle steigerten sich von Runde zu Runde. Eva konnte ihre anfängliche Nervosität abbauen und wurde zum Schluss sogar zum Punktegarant. Aber auch Fritz kämpfte verbissen und mit Ehrgeiz in jeder Partie.“
Jürgen Müller (Internationaler Schiedrichter)
Diese Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und gegenseitiger Unterstützung war über alle Altersklassen hinweg spürbar. Der Tag in Würzburg hat gezeigt, dass Schach an unserer Schule weit mehr ist als nur ein Hobby im stillen Kämmerlein. Es ist ein Mannschaftssport, der zusammenschweißt. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Die Uhr läuft!“
Henry Ramirez (10a)
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